Jenseits der Stille

Jenseits der Stille
Eine Veranstaltung des Beirats für Menschen mit Behinderungen???-VERSCHOBEN auf 2022!
D 1996, 112 Min., ab 6 J., R: Caroline Link (Der Junge muß an die frische Luft), mit: Sylvie Testud, Tatjana Trieb, Howie Seago, Emmanuelle Laborit, Sibylle Canonica, Matthias Habich
OSCAR-Nominierung als bester Ausl. Film 1998!
Der in der deutschen Gegenwart spielende Film thematisiert sowohl die Probleme von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft und hier speziell von Gehörlosen als auch den Selbstfindungsprozess einer jungen Frau.
Die Eltern der achtjährigen Lara sind beide taubstumm, daher muss das aufgeweckte Mädchen in allen möglichen Lebenslagen als "Übersetzerin" agieren. Zu ihrem Vater hat Lara ein besonders enges Verhältnis – daher reagiert er überaus eifersüchtig, als Lara sich eines Tages mit seiner Schwester Clarissa anfreundet, zu der er nie eine gute Beziehung hatte. Clarissa, eine Musikerin, entfacht in ihrer Nichte die Liebe zum Klarinettenspiel, sehr zum Ärger ihrer Eltern, die aufgrund ihrer Gehörlosigkeit zur Musik keinen rechten Bezug haben. Zehn Jahre später ist Lara zu einer hübschen jungen Frau herangereift. Ihr Entschluss, zu Clarissa nach Berlin zu ziehen, um dort auf ein Konservatorium zu gehen, führt zu einem heftigen Streit mit ihren Eltern. In Berlin lernt sie ihre erste Liebe kennen und verspürt ein Gefühl ungekannter Freiheit. Der plötzliche Unfalltod ihrer Mutter führt Lara für kurze Zeit nach Hause zurück. Doch ein erneuter Streit mit ihrem Vater droht das einst so vertrauensvolle Verhältnis der beiden endgültig zu zerrütten.
Spieltermine
06.12.2021 - 14:00 | 06.12.2022 - 14:00 |