
Am Markt 10 37154 Northeim
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Kartenvorbestellungen nur telefonisch möglich.
Kassenöffnung: 20 Min. vor Beginn der ersten Vorstellung.
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Die Geschichte der Neuen Schauburg in Northeim
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Am 27. Januar 1923 eröffnete der Kapellmeister Fritz Krüger im Saal seiner Gaststätte "Zur
Altdeutschen" feierlich die NORTHEIMER LICHTSPIELE mit 165 Plätzen. Die Stummfilme
wurden live am Klavier begleitet, bis 1930 die erste Tonfilmapparatur angeschaft wurde.
Es liefen Filme Wie "Ben-Hur", "Die Fahrt zum Mond", "Die Nibelungen" oder
"Amphitryon". 1936 wurde das Kino räumlich deutlich vergrößert und am 21. Oktober 1936 unter
dem Namen SCHAUBURG - FILM & BüHNE mit 500 Plätzen wiedereröffnet.

Die Schauburg in den 40er Jahren.
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Das Foyer in den 40er Jahren.
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1952 wurde das Kino renoviert und auf den modernsten Stand der damaligen Technik
gebracht, u.a. wurde die Breitwand eingebaut und im Foyer wurde das heute noch
bestehende "Trumpf"-Kassenhaus in Betrieb genommen. In den folgenden Jahren wurde
die Cinemascope -Leinwand (8 Meter breit, 3,50 Meter hoch) und eine Magnettonanlage
eingebaut. Eine Zuschauerbefragung 1953 ergab, daß 52 % der Besucher
Schwarz-Weiß-Filme farbigen Produktionen bevorzugten. Am meisten wurden Dramen
heimischer Produktion gewünscht,während das Northeimer Publikum am wenigsten
Western und Kulturfilme mochte. In diesen Jahren konnten viele Schauspieler und
Regisseure in Northeim begrüßt werden, die persönlich ihre Filme in der SCHAUBURG
präsentierten. Darunter waren z.B. Zarah Leander und Charlie Chaplin jr.

Premiere zum Film "Tausend rote Rosen blühn" im Jahr 1952
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Premiere zum Film "Das ideale Brautpaar" im Jahr 1954
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Auf Grund der Kinokrise in den 70er Jahren mußten Das CAPITOL-Theater (ein Foto davon gibt es
hier) und DIE KURBEL (vormals CENTRAL) (ein Foto davon gibt es
hier) ihren Spielbetrieb einstellen. Einzig die SCHAUBURG überlebte als letztes Kino
in Northeim. Im Sommer 1997 wurde dieser wunderbare nostalgische Filmpalast aus den
50er Jahren aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Zum Abschied von der "alten"
SCHAUBURG feierte Northeim am 26. Juli 1997 die ROCKY HORROR PICTURE SHOW
mit "Rocky-Horror-Wundertüte", Reis, Wunderkerzen etc. Nach der Vorstellung konnten
die Zuschauer das alte Kinogestühl selber ausbauen und mit nach Hause nehmen. So
findet sich heute in vielen Northeimer Partykellern ein Stück Northeimer Kinogeschichte.

Die Abschiedsparty mit der Rocky Horror Picture Show.
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Im Anschluß wurden die Stühle ausgebaut.
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Nach sorgsamer Renovierung und Restaurierung wurde am 18. September 1997 die
Wiedereröffnung gefeiert. Mit neuem Programmkonzept, viel Kinderkino,
Sondervorstellungen, Filmkunst, Klassikkino, Vorpremieren, Früchstücks- oder
Brunchkino, den beliebten Filmnächten und vielen Liveaktionen ist es gelungen, das Kino
trotz nahem Multiplex zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt in Northeim zu machen.
Am 21.03.2002 nahm das NORTH.LICHT. den Spielbetrieb auf. Dahinter verbirgt sich ein
intimes, elegantes, plüschiges Kino im Hause NEUE SCHAUBURG. Entstanden ist es in
den ehemaligen Räumen der Gaststätte "Zur Altdeutschen". Der Name soll an die NORTHEIMER
LICHTSPIELE erinnern, wie die SCHAUBURG von 1923 bis 1936 hieß. Das Kino war ungefähr dort, wo heute der Balkon
der NEUEN SCHAUBURG ist, nämlich in 1. Stock der
Gastwirtschaft "Zur Altdeutschen". Ausgestattet ist das NORTH.LICHT., wie der
traditionelle Saal, mit französischen Hochpolstersesseln und nostalgischen Kinolampen.
Püntlich zum Start des letzten 8. und erstmals in 3D gedrehten Teils der Harry Potter-Filmreihe am 14.07.2011 wurden beide Kinosäle digitalisiert. Nun ist es technisch möglich, in der Neuen Schauburg auch Filme in Digital 3D aufzuführen.
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Der Kinosaal von 1952 bis 1997.
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